Es ist einfach schade, dass das Fahrzeug schon fertig ist. Nun ja, das ist nicht gerade eine Aussage, die man von jemandem erwarten würde, der Twiga schon Ende Mai 2016 kennen gelernt hat und erst im Mai 2018 seine Jungfernfahrt machen konnte. „Der Prozess war so toll; der Austausch von technischen Vorschlägen, sich immer wieder auf Neues freuen und all diese fachkundigen, supernetten Leute von Twiga. Wir würden am liebsten gleich noch einmal von vorne anfangen.“ Eine einwöchige Spritztour durch Malawi mit einem Freund reichte aus, um Ids zu überzeugen. Er vereinbarte einen Termin in Ooij, der um 14:00 Uhr anfing und um 18:00 Uhr mit einem ganz deutlichen Gefühl endete: „Warum sollten wir noch andere Fahrzeugbauer besuchen, wenn uns diese Herren ein so gutes Gefühl geben?“

Ids und seine Frau Lineke hatten beide noch keinen LKW-Führerschein. Aber sie waren beide der Meinung, dass man manchmal einfach aufhören muss, nachzudenken und damit anfangen muss, etwas zu tun. Eigentlich waren die Anforderungen an das Fahrzeug recht bescheiden: 1,5 Kabine und Vierradantrieb. Und innerhalb von 2 Monaten hatte Twiga dann auch einen Mercedes Benz 1117A für sie angekauft, zu einem ziemlich guten Preis. Weil Ids ein erfahrener Segler ist, wusste er eigentlich schon genau, wie die Wohneinheit aussehen sollte. Und dann kommt die erste Anekdote. „
Jedesmal, wenn wir im Laufe des Bauprozesses eine neue gute Idee hatten, nickten die Herren von Twiga mit dem Kopf. Um dann nach einem kurzen Schweigen mit ihrer eigenen Alternative zu kommen. Und diese Alternative war eigentlich immer besser als unsere ursprüngliche Idee. Aber dabei war viel Respekt im Spiel und beide Parteien haben davon gelernt und darüber gelacht. Wir wussten, dass die Herren von Twiga sehr viel Reiseerfahrung haben, und das haben wir uns zunutze gemacht.“

Ids und Lineke haben sich für eine einfache Ausführung entschieden. „Was wir nicht haben, kann auch nicht kaputt gehen....“. Aber es liegen mehr als genug Solarmodule auf dem Dach, in der Wohneinheit ist eine schöne Klimaanlage eingebaut und die Inneneinrichtung aus Bambus ist einfach umwerfend. Für Twiga war es das erste Fahrzeug mit einer Einrichtung aus Bambus. Ein witziges Detail: Teun, einer der Inneneinrichter von Twiga, hat auch zwei maßgefertigte E-Bikes für das Paar gemacht. Teun ist nämlich von Haus aus Fahrradmonteur und er hat die Räder so entworfen, dass sie haargenau in den Truck passen. Mittlerweile hat der Wagen zweieinhalb Monate in den USA auf dem Buckel. Nicht zu glauben, wie teuer die Versicherung dort geworden ist.

 

Anfang nächsten Jahres wollen Ids und Lineke die Reise im Westen der USA fortsetzen. Danach planen sie, das Fahrzeug wieder nach Europa zu verschiffen und dann langsam herunter nach Afrika zu fahren. Und wenn sie sich in Zukunft jemals für eine kleinere Version entscheiden, werden sie auch diese sowieso bei Twiga bauen lassen.

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