Als Ingenieur ist er wirklich über die ganze Welt geflogen. Angestellt bei NOB Hilversum, davor bei Cinecenter. Angefangen hat er in der 16-mm-Ära, um später auf Video umzusteigen. Es war ein Jungenabenteuer, jahrelang die Fernsehsendung Jules Unlimited zu produzieren. Aber auch bei den Fernsehnachrichten und beim Sportstudio hatte John seine Finger im Spiel.

Irgendwann im Jahr 1987 hat er Pier von Twiga getroffen, der damals noch in Rilland aktiv war, und zwar bei der Gründung des Unimog Globetrotter Clubs, der heute Globetrotter Club heißt. John fuhr einen Unimog 404.0, den er selbst zum Wohnmobil umgebaut hatte. Die Doppelkabine wurde zersägt und voilà, dazwischen entstand die Wohnkabine. Der Club spaltete sich auf und es entstand der GlobetrotterClub, der bis heute zwei Mal pro Jahr ein Treffen organisiert.

„Bei mir dreht sich Reisen vor allem um Genuss. Die Landschaft langsam an mir vorbeiziehen zu lassen. So um neun, halb zehn habe ich meinen Frühstücksteller abgespült. Und nicht später als vier Uhr am Nachmittag steht eine leckere Flasche Wein auf dem Tisch.“ John ist Jahrgang 1946 und weiß ganz genau, wie man genießt.
„Der Übergang vom 'alten' Twiga von Pier zum neuen Twiga in Ooy war schon ziemlich spannend für mich. Mit dem Verkauf des Unternehmens ist mein Wagen ja quasi mit umgezogen. Vom gemütlichen, kleinen Betrieb in diesem großen Schuppen zu einem moderneren Outfit in einem echten Firmengebäude. Zum Glück habe ich mit Willie genau so einen Technikfanatiker wie Pier gefunden. Ich bin selbst ziemlich direkt. Und das ist Willie auch. Willie steckt zu 100% in der Technik, einfach herrlich. Es ist alles gut gegangen. Ich habe von den Spezialisten profitiert, die an meinem Wagen gearbeitet haben. Ein echter Maler, die hauseigene Möbelmacherei und Koen, der treue Schweißkünstler, der den Übergang zum Glück auch mitgemacht hat.“

„Ja, und dem steht so einiges an Arbeit gegenüber!!! Den neuen, 5 Tonnen schweren MercedesBenz Sprinter 2x2 hat der Spezialist Oberaigner zum jetzigen, 7 Tonnen schweren 6x6er umgebaut. Blattfedern wurden durch Schraubenfedern ersetzt. Schon gewusst, dass Oberaigner die Zahnräder und Achsen selbst herstellt? Und dass da dann einfach der Mercedes-Stern draufstehen darf? Es versteht sich von selbst, dass ein hohes und niedriges Drehmoment vorhanden sind und dass die Hinterachsen mit einer Sperre ausgestattet sind. Glaub mir, ich fahre mit Freuden durch losen Sand und schrecke nicht vor schlammigen Wegen zurück.“

„Tja, damit hätten wir dann das Rohfahrzeug, bereit für den Aufbau. Einen 3-Liter-Automatik mit 6 Zylindern und 190 PS, der (als erster in den Niederlanden in dieser Ausführung) endlich fertig ist. Aber dann muss noch eine Wohneinheit daraufgesetzt werden. Und da gibt es natürlich keine bessere Anlaufstelle als Twiga. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Zusammenarbeit zu einem smarten Auto geführt hat. Es wurde so viel mitgedacht und neu entwickelt, dass das Fahrzeug jetzt ganz und gar meinen Vorstellungen entspricht. Es gab genügend Spielraum, um Ideen zu verbessern und Vereinbarungen neu zu treffen. Die Zusammenarbeit hat perfekt funktioniert. Bis hin zu einem dicken Ordner mit sämtlichen Diagrammen, Bedienungsanleitungen und technischen Erläuterungen wurde alles sauber und ordentlich übergeben. Man hat sich einfach toll um mich als Kunden gekümmert. Ich bin Teil der neuen Twiga-Familie geworden. Und das fühlt sich sehr gut an. Auch wenn ich unterwegs Fragen habe, weiß ich, dass mir das Team mit Rat und Tat zur Seite steht. Und zwar rund um die Uhr, denn so sind sie einfach!“


„Das Wetter hier in den Niederlanden kühlt wieder ab. Also breche ich in aller Ruhe in Richtung Südspanien auf. So genieße ich das neue Fahrerlebnis und ein komfortables Dasein auf 6 Rädern. Dann geht es weiter in mein geliebtes Marokko, in die Wüste, wo ich tagelang niemanden zu Gesicht bekomme. Ich reise allein. Ich habe also den Luxus, auf niemanden Rücksicht nehmen zu müssen. Einfach herrlich. Dann fahre ich weiter nach Mauretanien und vielleicht in den Senegal. Mal sehen, wie die Lage dort jetzt ist. Nichts muss, alles ist möglich. Irgendwann im Mai 2015, also in 7 Monaten, hoffe ich, dass ich wieder zurück in den Niederlanden bin. Dann werde ich tolle Geschichten mit den Twiga-Boys austauschen. Wir besprechen, an welchen Stellen andere von unseren Erfahrungen profitieren können. Denn genau diese Reiseerfahrungen sind es, die neue Entwicklungen in Gang setzen.

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